Montag, 8. Dezember 2014

Tag 13 Mediaplanung Seeding

Themen heute:
Mediaplanung im Social Web
  Seeding
  Social Media Networks

Praxisteil: Google+ und Hangout


Mediabegriffe


Hootsuite: Filterfunktion z.B. Twitter  ">" --> hometweet --> Kloutscore

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Mediaplanung im Social Web
Social Seeding als Werbestrategie
•Direkte Werbung für Marken und Produkte in sozialen Netzwerken unüblich


•Bei Inhalten von Social-Seeding-Kampagnen steht nie das Unternehmen im Fokus


•Inhalte bestehen aus nützlichen Infos in Form von Ratgebern, Videos, Gutscheinaktionen, Preisausschreiben


•Mittmachaktionen!


Linksammlung zu Seeding:
•Einfaches und erweitertes Seeding (lesen!)
http://www.viralandbuzzmarketing.de/was-ist-eigentlich-seeding/
•Seeding im Content Marketing:
http://pr-blogger.de/2013/11/05/seeding-im-content-marketing/
•Praxisbeispiele von Unruly (shareifyoulike.com):
http://www.unrulymedia.com/wall-fame
•Beispielvideo Seeding Agentur: http://www.youtube.com/watch?v=DrBFmg-Dquw
•Seeding Lesson with Josh Warner: http://www.youtube.com/watch?v=do4x87IVCyA



Meine Findings:


Beim Seeding geht es darum, so gezielt wie geschickt Inhalte in relevante Netzwerken zu vermarkten - und das über die Ansprache von Meinungsführer Schichten (Selbstdarsteller und Nutzensucher, die Inhalte gern in Ihre sozialen Netzwerke weiter tragen). Entscheidend ist die Relevanz, weshalb eine sorgfältige Recherche von Zielgruppe und Netzwerken erfolgen muss. Influencer, also Meinungsbildner und Multiplikatoren, sollen mithilfe von Seeding von Inhalten so überzeugt werden, dass sie diese ebenso überzeugend in ihre Netzwerke teilen.  

Grundvoraussetzung: Social Media muss in einem Unternehmen verankert sein

Erst muss eine kritische Masse (Tipping-Point) an Menschen von einem Produkt erfahren haben, bevor sich die Nachricht von alleine verbreitet.

Seeding (dt. Verbreiten, Streuen, Säen) steht für die gezielte Erstplatzierung einer Botschaft oder eines Produktes auf relevanten, hochfrequentierten Plattformen (Feldern) = erste Stufe
einfaches Seeding: ZG entdeckt den Content selbst
erweitertes Seeding: Werbetreibender streut und platziert gezielt Content = schneller + mehr Reichweite (Kosten höher als b. einfachen Seeding, aber durch mehr Reichweite erfolgt auch die Refinanzierung)

Online: Content auf Webseiten, Blogs, Foren, Gästebüchern, Chatrooms, Communities, Suchmaschinen, Web-Verzeichnissen, Content Sharing Sites, Social Networks, Social Bookmarking Sites
Offline: Verbreitungsprozess über Print-Medien, Rundfunk, Fernsehen, Seminare, Vorträge, Messen, Umfragen, Fürsprecher, Produkttests, Flyer und Give-aways- auch zwanglose Gespräche gehören dazu- können als Kanäle/ Plattformen genutzt werden, um die eigene Botschaft zu säen.

Über Mitarbeiter: Beiträge auf prvaten Kanälen liken, teilen (funktioniert nur bei loyalen, überzeugten Mitarbeitern)

Gefahr: Meinungsführer und Multiplikatoren sind über Social Media miteinander verbunden. Fällt ein Unternehmen negativ auf, spricht sich das herum
Mögliche Fallen sind bei Massenmailings:
  • persönlich unpersönliche Ansprache.
  • Formatierung missglückt (doppelt kopiert?)
  • Name falsch
  • Mangelhafte Recherche von Influencern
  • Fehlender Kontext zwischen Anrede und Erwartung dass der Empfänger sein Netzwerk über die Kampagne informiert
  • Inhalte sind prima, aber schwer teilbar (Informationen zum rechtlich sicheren Einbinden von Videos und Fotos sollten ebenfalls nicht fehlen)
Erfolgreiches Seeding:
Zeit und Vernetzung mit den RICHTIGEN Influencern (Tipp: datenbank mit Namen und Schlagwörtern zu den Influencern
-Wertschätzung und Respekt im Umgang sind wichtig


Video-Seeding: die gute alte Schleichwerbung verpackt in ein lustiges Video, dass auf Youtube gestellt und über User verbreitet wird.

Eines der größten und wirkungsvollsten Seeding und Distributionsnetzwerke ist shareifyoulike.com

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Google+ (= Mischung aus mehreren sozialen Netzwerken)

Hangouts
  • online-Dienst um Live-Videokonferenzen zu starten
  • gemeinsam an einem Projekt arbeiten
Seiten --> eigene Firmenseite einstellen

Communities: anlegen, auch möglich "privat" =  "closed user groups /Kreise" anlegen. Vorteil für Firmen: Fans etc. für z.B. Produkttest einladen; zum crowdsourcing nutzen



Wie Google dich sieht:
http://t3n.de/news/digitaler-fussabdruck-google-daten-nutzer-transparenz-579686/




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